Wafer

Mono- oder multikristalline, hauchdünne Scheiben aus Solarsilizium, aus denen durch Bedrucken mit Silberfäden Solarzellen hergestellt werden.

Wartung

PV-Anlagen sind nahezu wartungsfrei. Nahezu heißt, man muss doch ab und zu nach dem Rechten sehen.

Der Betreiber ist für die Sicherheit seiner Anlage verantwortlich.

Eigene Kontrolle

Kontrollieren Sie regelmäßig die Erträge und auch die Kontrollanzeigen der Sicherungselemente. Am komfortabelsten ist eine automatische Überwachung mit Meldung per E-Mail oder SMS an Sie oder Ihren Installateur.

Schmutz

Sofern die Generatorfläche gefahrlos zugänglich ist, können Sie nach ein paar Jahren einen angesammelten Schmutzfilm entfernen. Laub oder Vogelkot sollten möglichst schnell entfernt werden.

Fachmann beauftragen

Etwa alle vier Jahre sollten Sie die Messung des Inbetriebnahmeprotokolls wiederholen und alle Sicherungselemente auf Funktionsfähigkeit prüfen lassen. Lassen Sie die Tests dokumentieren.

Achten Sie bei der Gelegenheit auf

  • korrekte Modulbefestigung
  • Sicherheit des Dachstuhls
  • Feste Verbindung von Steckverbindungen und Klemmanschlüssen
  • Festen Sitz aller zugänglichen Montageschrauben
  • Sind im Freien montierte Wechselrichter und Anschlusskästen innen trocken und sauber?

Wartung von Speichern

Insbesondere eine Blei-Säure-Batterie muss regelmäßig gewartet werden. Dabei ist u.a. der Säurestand über den Bleiplatten zu prüfen, zur Aufrechterhaltung der Garantie schreiben die Hersteller Wartungszyklen vor.

 

 

Watt [W]

SI-Einheit für Leistung, benannt nach ihrem Entdecker James Watt. Die Leistung von PV-Modulen, die unter Standardtestbedingungen ermittelt wurde, wird in Watt Peak (Wp) angegeben (engl. peak: Spitze).

Wechselstromzähler

Der Wechselstromzähler erfasst die bezogene Energie in [kWh], also Leistungsstunden. Daraus können Sie die momentane Leistungsaufnahme bzw.
-abgabe angeschlossener Geräte ermitteln.

Wiederholungsprüfung

Die Messung des Inbetriebnahmeprotokolls sollte alle 3 bis 4 Jahre wiederholt werden, insbesondere die Messung der Strangspannung und -ströme, alle Sicherungselemente auf Funktionstüchtigkeit überprüft  und diese Tests jeweils dokumentiert werden. Für Solarstromanlagen ohne ENS ist die Wiederholungsprüfung vorgeschrieben.

Windenergie

Erneuerbare Energiequelle, die die Bewegungsenergie von Wind technisch nutzt.   Während Windenergie seit dem Altertum vor allem mit Windmühlen oder Segelschiffen genutzt wurde, ist heute die Stromerzeugung mit Windkraftanlagen die wichtigste Form der Windenergienutzung.

Visualisierung Windpark vor Warnemünde
Windräder auf See liefern konstanter Energie als an Land.

Im Energiemix hat unter den Erneuerbaren Energiequellen die Windkraft inzwischen Wasserkraft überholt. Photovoltaik und Windenergie streiten weltweit um die vorderen Plätze. Während der Windkraftausbau aber an natürliche Grenzen stößt, scheint die Sonne für Photovoltaik eine schier unerschöpfliche Quelle.

 

Wirkungsgrad

Maß für die Effizienz von Energieumwandlungen und -übertragungen. Der Wirkungsgrad beschreibt das Verhältnis von Nutzenergie und zugeführter Energie. Ohne Verfälschung durch gespeicherte Energie, kann auch mit der Leistung gerechnet werden: Nutzleistung zu zugeführter Leistung.

Formelzeichen: η {eta}

Modul-Wirkungsgrad

Verhältnis aus nutzbarer Energie und eingestrahlter Sonnenenergie bezogen auf eine Fläche, als Verhältniszahl oder in Prozent.

1954 wurde die erste Solarzelle aus Silizium entwickelt, mit immerhin schon 5% Wirkungsgrad. Heute wandeln Solarzellen durchschnittlich 18% und im Labor schon bis zu 25% des Sonnenlichts in elektrische Energie um.

Kristalline Solarzellen aus Silizium haben derzeit einen höheren Wirkungsgrad als Dünnschichtmodule. Der Generator benötigt daher weniger Fläche, also weniger Installations- und  Montageaufwand.

Wechselrichter-Wirkungsgrad

siehe Europäischer Wirkungsgrad