Standort

Auf dem Dach, an der Fassade, als Balkonbrüstung und Lärmschutzwand, im Garten und auf Freiflächen, Solaranlagen lassen sich prinzipiell fast überall aufstellen.

Ausrichtung von PV-Modulen
Die Ausrichtung beeinflusst den Ertrag eines Moduls

Da die Globalstrahlung in Deutschland überwiegend diffuse Strahlung ist, ist es nicht einmal notwendig die Anlage direkt nach Süden auszurichten. Die Ausrichtung der kristallinen Module ist effektiv von Osten (Sonnenaufgang) über Süden (Mittagssonne)  bis Westen (Sonnenuntergang). Auf wenig geneigten Dächern (ca. 15°) können selbst nördliche Ausrichtungen noch gute Erträge bringen, wenn sonst keine Barriere das einfallende Licht beeinträchtigt. bei Ost-West-Dächern ist zu überlegen, ob man die PV-Anlage auf beide Dachflächen verteilt, um über den Tag eine gleichmäßigere Ausbeute zu erzielen.

Beachten Sie bei der Planung: im Umfeld wachsende Bäume, das Baurecht (z.B. an der Grundstücksgrenze max. 9 m  ohne Baugenehmigung), Flächen auf dem Dach die Sie für Fenster oder Solarthermie noch anders nutzen wollten.

Prüfen Sie ob das Dach wetterfest ist, da die Anlage 20 … 30 … 40 Jahre in Betrieb sein wird und ein guter Installateur Ihnen für die Dichtheit Ihres Daches auch nach der Installation 5 Jahre Bau-Gewährleistung bietet, sollte auch das Dach schon grundsätzlich in Stand sein. Spätere Dachsanierungen sind aber mit den heutigen Montagesystemen auch kein Problem.

Damit Schmutz vom Regen abgewaschen wird, sollte die Generatorfläche mindestens 10° (besser 20–50°) geneigt sein.

 

Stromeinspeisegesetz

(StrEG) 1990 durch den Deutschen Bundestag beschlossener Vorläufer des EEG, das jedermann erlaubt, Strom aus erneuerbaren Energiequellen ins öffentliche Netz einzuspeisen.

Stromverbrauch

Letztverbraucher

im Sinne des EEG 2014 ist jede natürliche oder juristische Person, die Strom verbraucht. Ob der letztverbrauchte Strom von der Person gekauft, ihr unentgeltlich („Stromschenkung“) oder im Rahmen eines anderen Schuldverhältnisses (z.B. Miete) überlassen wird oder ob die Person den Strom selbst erzeugt, ist insoweit für die Eigenschaft als Letztverbraucher unerheblich.

Für die Zuordnung eines Stromverbrauchs zu einem bestimmten Letztverbraucher kommt es auf den tatsächlichen, physikalisch-technischen Verbrauchsvorgang durch Betätigung von elektrischen Verbrauchsgeräten an. Maßgeblich sind die objektiven Umstände; davon abweichende subjektive Ziele oder rein vertragliche Zuordnungen sind insoweit unbeachtlich.

Letztverbraucher i.S.d. Eigenversorgung ist der jeweilige Betreiber der elektrischen Verbrauchsgeräte.

Stromversorgung

Ohne Strom läuft nichts mehr.

Heute ist elektrische Energie zu einen unverzichtbaren Bestandteil unseres Lebens geworden. Elektrizität ist universell verwendbar und wird daher als edelste Energieform betrachtet. Doch meist endet unser Bewusstsein für Strom an der Steckdose.

Mit der Möglichkeit den eigenen Strom emissionsfrei selbst zu erzeugen, und so mit überschaubarem Aufwand die eigene Stromversorgung mindestens zu ergänzen, wird die Neugier für diese Energieform nach über 100 Jahren erneut in das Bewusstsein gerückt.