Schmutz

  • Regen ist der natürliche Reinigungsmodus für die Solaranlage. Sie sollten Schmutz keinesfalls mit Leitungswasser (kalkhaltig) bekämpfen, sondern einfach auf den nächsten kräftigen Regen warten.
  • Schnee: Von schräg aufgestellten Modulen rutscht der Schnee beim nächsten Sonnenschein schnell wieder runter. Gegen Dachlawinen sollten Sie daher Vorkehrungen treffen.
  • Blätter von Laubbäumen aber auch Nadeln können festkleben und wie eine Dauerverschattung wirken
  • Starke Staub- und Rußablagerungen durch Industriebetriebe und alte Heizungsanlagen sind problematisch und wahrscheinlich auch ein Fall für das örtliche Umweltamt.
  • Massiver Vogelkot (Tauben, Möwen) muss entfernt werden.

Sprechen Sie mit Ihrem Installateur über geplante Reinigungsarbeiten.

 

Selbstbau

Es gibt Selbstbausätze die alles enthalten sollten, was Sie zur Montage passend zu Ihrem Hausdach benötigen. Sie sollten dazu eine vollständige Werkzeugliste erhalten oder sich sogar den vollständigen Werkzeugkoffer ausleihen können. Es gibt einige Spezialwerkzeuge, die nicht in jedem gut sortierten Werkzeugkeller schlummern.

Lassen Sie sich trotz ihrer Absicht zum Eigenbau aber ruhig ein Vergleichsangebot mit Installation erstellen, vielleicht bietet der Installateur einen günstigen Pauschalpreis und auch ihre Gewährleistungsansprüche gegenüber Lieferanten lassen sich im Fall der Fälle einfacher durchsetzen.

Silizium

Das zweithäufigste Element der Erdkruste und Hauptbestandteil z.B. von Quarzsand. Englisch: Silicon

Simulation

Zur Unterstützung der Anlagenplanung gibt es zahlreiche Computerprogramme. Mit deren Hilfe kann ein erfahrener Anlagenplaner im Voraus schätzen, welchen Ertrag die Anlage am vorgesehenen Standort in der gewählten Auslegung erbringen kann. Wetterkarten, technische Daten und Betriebsverhalten der Komponenten, sowie die Zusammenstellung der Anlagenbauteile und die bei einem Vor-Ort-Termin ermittelten Schattenwürfe fließen in die Simulation der Erträge ein.

Einige Programme bieten auch eine 3D-Simulation, die besonders anschaulich den Jahresverlauf von Verschattung und Licht bezogen auf komplexe Dächer und ihr Umfeld darstellen lassen, und so die Prognose sicherer machen.

Ein guter Projektant wird Ihnen nie zu viele Erträge versprechen. Die Mindesterträge sind sogar versicherbar, so dass Sie bei Ertragsausfall den Minderertrag ersetzt bekommen.

Solardachziegel

Statt mit konventionellen Dachziegeln lassen sich Dächer inzwischen mit Photovoltaikmodulen als funktionalem Ersatz eindecken.

Es gibt optisch ansprechende, spezielle Solardachziegel und speziell geformte Solarmodule zur Dachintegration, die sich in ihrer Funktion und Gestaltung hervorragend in die Gebäudehülle einbeziehen lassen.

Solarfolie

Mit PV-Solarfolien kann man, wie mit Solarmodulen, Strom erzeugen.

Generell kann man sagen, dass der Einsatz von Solarfolien überall dort in Betracht kommt, wo geringes Gewicht, flexible Abmessungen, Biegsamkeit oder Bruchsicherheit (kein Glas) gefragt sind. Zum Beispiel:

  • für Fahrzeuge wie Solarauto
  • in der Luft- und Raumfahrt
  • für Boote und Yachten
  • für tragbare elektronische Geräte
  • für Rucksäcke
  • fürs Camping
  • auf Textilien
  • bei Sonnenschutzdächern
  • an Fassaden (gebäudeintegrierte Photovoltaik / BIPV)
  • auf Dächern mit geringer Tragfähigkeit
  • auf abgerundeten oder gewellten Dächern

Für die Installation auf Trapezblech oder Falzblech gibt es Solarfolien auf Metallplatten oder Dachbahnen. Diese wiegen nur ca. die Hälfte eines herkömmlichen Moduls.

Solarkonstante

Die Solarkonstante ist die Strahlungsleistung pro Quadratmeter (m²) bezogen auf eine Empfängerfläche senkrecht zur einfallenden Strahlung am oberen Rand der Atmosphäre.

An der Außenhülle der Erdatmosphäre erreicht uns von der Sonne eine Strahlungsleistung von durchschnittlich 1.367 Watt pro Quadratmeter.

Die Intensität der Strahlung verringert sich auf dem Weg durch die Atmosphäre bis zu Ihrem Dach etwas: Bei klarem Himmel und hohem Sonnenstand, können Sie in unserem Breiten mit 1.000 W/m² rechnen. Die im Laufe eines Jahres auf der Erdoberfläche auftreffende Strahlung wird Globalstrahlung bezeichnet, die sich aus direkter und diffuser Strahlung zusammensetzt.