Parallelschaltung

Die Parallelschaltung von Solarmodulen kann die Ausbeute erhöhen, weil der Gartenschlaucheffekt umgangen wird, der bei Reihenschaltungen das schwächste Modul die Leistung bestimmen lässt.

Parallel- und Reihenschaltung
Leistungsunterschiede in PV-Generatoren bei Teilverschattung und Modultoleranzen in Parallel -oder Reihenschaltung

Allerdings gibt es bei Reihenschaltungen durch die höhere Spannung weniger Leistungsverluste und die Wechselrichter erreichen schneller ihre Aufstartspannung.

Auch mit Optimizern lässt sich der Leistungsverlust bei Anlagen mit teilweiser Verschattung mindern.

Solargeneratoren aus einer Parallelschaltung von mehreren Strängen von in Reihe geschalteten Modulen, sind sehr häufig anzutreffen. Hierbei werden die Module stringweise nach Schattenverlauf und möglichst gleicher Leistung sortiert. Jeder String erhält einen Eingang am NEG. Mehrere Wechselrichter oder ein Wechselrichter mit mehreren MPP-Trackern werden dafür benötigt.

passive Nutzung

Direkte Sonnenenergie-Nutzung

Licht- und Wärmestrahlung der Sonne spielen seit jeher für den Energiebedarf aller Lebewesen die entscheidende Rolle.

passiv

die Architektur von Gebäuden ist so gestaltet, dass die Sonneneinstrahlung den Heizwärmebedarf teilweise decken kann (Passivhaus).
Auch in Gewächshäusern, bei der Trocknung von Wäsche oder Lebensmitteln an der Sonne wird die Sonnenenergie passiv genutzt.

aktiv

Die Sonnenenergie wird durch technische Systeme in nutzbare Energie (Strom und Wärme) umgewandelt. (Solarthermie, Photovoltaik)

Passivhaus

Häuser sind passiv, wenn der überwiegende Teil des Wärmebedarfs aus passiven Quellen wie Sonneneinstrahlung und Abwärme von Personen und technischen Geräten gedeckt wird. Das Passivhaus ist ein Baustandard, der besondere Anforderungen bezüglich Architektur, Technik und Ökologie festlegt und nicht auf einen bestimmten Gebäudetyp beschränkt ist. Es ist auch durch Umbauten und Sanierungen möglich, diesen Standard zu erreichen.

Passivhausstandard:

Heizwärmebedarf: 15 kWh / m² im Jahr
maximal zulässige Heizlast: 10 W/m² , auch im Winter
Primärenergiebedarfs: maximal 120 kWh/(m²·a)
Luftdichtheit
maximale Wirkungsgrade

Pauschalangebot

schlüsselfertiger Komplettpreis (Festpreis), der für Lieferant und Betreiber verbindlich ist.