Manuelle Überwachung

Mindestens einmal im Monat sollten Sie die Zählerstände ablesen und aufschreiben. Der Vergleich mit den Werten aus der Simulation und aus den Vorjahren, sowie mit Werten von Anlagenbetreibern aus ihrer Umgebung, lässt Rückschlüsse auf die Leistungsfähigkeit und den Zustand Ihrer Anlage zu.

Daten anderer Anlagenbetreiber gibt es in der bundesweiten Betreiberdatenbank des SFV unter www.pv-ertraege.de

Marktpreis

der Preis einer Ware nach dem augenblicklichen Verhältnis von Angebot und Nachfrage.

Marktpreise für konventionelle Energie spiegeln nicht die volkswirtschaftlichen Kosten. Folgekosten wie Umweltschäden, Luftverschmutzung, Endlagerungsprobleme, Krankheiten und gar Krisen und Kriege um fossile Energieträger werden gar nicht mit eingerechnet. Diese Mehrkosten zahlt die Allgemeinheit trotzdem, aber nicht über den Strompreis.

Master-Slave-Betrieb

bei großen Photovoltaikanlagen mit mehreren Wechselrichtern können die Geräte so geschaltet werden, dass bei geringer Leistung – z.B. durch schlechtes Wetter oder in der Dämmerung – nur ein Netzeinspeisegerät die Aufgabe aller NEG übernimmt und den Strom umrichtet und einspeist.

Da Wechselrichter eine gewisse Aufstartspannung benötigen, hat dieser Master-Slave-Betrieb den Vorteil durch die Zusammenführung der Stränge schneller die erforderliche Spannung zu erreichen. Die anderen Wechselrichter folgen (werden zugeschaltet) sobald die Spannung steigt.

Mehrwertsteuer

(auch Umsatzsteuer, Vorsteuer)

Jeder Solarstromeinspeiser, der regelmäßig mehr als 50% seines erzeugten Stroms ins Netz einspeist, ist nach einer Verfügung der Finanzämter umsatzsteuerpflichtig, unabhängig von Gewinn oder Verlust.

Vorteil der Steuerpflicht: Sie erhalten die für die Investition und die Betriebskosten bezahlte Mehrwertsteuer vom Finanzamt zurück. Dafür müssen Sie im Gegenzug Umsatzsteuererklärungen abgeben und sowohl die Umsatzsteuer für die Einspeiseerlöse als auch die Umsatzsteuer auf den Eigenverbrauch an das Finanzamt bezahlen.

Beträgt der Jahresumsatz höchstens 17.500 Euro – was bei privaten PV-Anlagen größtenteils der Fall sein wird – können Sie sich als Kleinunternehmer von dieser Pflicht befreien lassen. Dann können Sie die immer noch die Brutto-Investition einkommenssteuerlich über 20 Jahre abschreiben.

An diese Entscheidung sind Sie fünf Jahre gebunden.

 

Mismatch (-Verluste)

Unter Mismatch versteht man den Leistungsverlust in Reihe geschalteter Photovoltaik-Module. Ursache ist das unterschiedliche Leistungsvermögen der einzelnen Solarmodule. Je größer Abweichungen aufgrund von Modulkenndaten sind, desto höher sind Ertragseinbußen aufgrund der Modulverschaltung.

Modul

Foto Modul schwarz
SOLARWATT 60M STYLE

Miteinander verschaltete Zellen bilden das (Photovoltaik-)Modul. Das Modul ist durch mehrere Folien, die Silikon-Versiegelung im Aluminium-Rahmen und Sicherheitsglas vor Witterungseinflüssen optimal geschützt.

Modulwechselrichter

kleine hocheffiziente Geräte direkt am Modul, die die einzelnen Solarmodule oder Modulpaare direkt mit dem Wechselstromnetz koppeln und dadurch die Gleichstromverkabelung umgehen.

Bisher hauptsächlich für Anlagen die aus nur wenigen Modulen bestehen. / „Balkonmodule“

Montagesystem

Die Montage und Verschaltung der Module erfolgt meist direkt auf dem Dach, wo die Module ins bereits aufgebaute Montagesystem aus Edelstahl und Aluminium montiert werden.

Unterkonstruktion

Diverse Montagesysteme für Schrägdächer

meist werden die Module auf Aluminiumschienen, die mit Dachhaken an den Sparren verschraubt sind, befestigt

  • Klicksysteme
  • Einlegesysteme
  • Modulklammern

Diverse Montagesysteme für Flachdächer