Laminat

Verschweisster Verbund aus Solarzellen und Kunststofffolien, der auf eine (oder zwischen zwei) Glasscheibe/n auflaminiert ist, auch Bezeichnung für Rahmenlose Solarmodule.

Lebensdauer

der photovoltaische Effekt funktioniert ohne physikalischen oder chemischen Verschleiß der Solarzelle. Daher ist die Lebensdauer einer Solarzelle theoretisch unbegrenzt.

Die Lebensdauer eines Moduls richtet sich also vorrangig nach der Haltbarkeit der verwendeten Komponenten. Bruchsicheres Glas, UV-beständige EVA und korrosionsbeständige Rahmen sollten härtesten Witterungsbedingungen auf lange Zeit genügen, um die Solarzellen vor Umwelteinflüssen zu schützen. 20 bis 40 Jahre und darüber hinaus, können Module so zuverlässig Strom produzieren.

Die Lebensdauer von Wechselrichtern hält leider noch nicht mit der Haltbarkeit der Module mit. Aber auch hier gibt es gute Entwicklungen zu höherer Nachhaltigkeit. Wechselrichter mit Garantiezeiten von 12 Jahren versprechen schon eine Menge.

Leistung, elektrische

Augenblicksleistung eines elektrischen Verbrauchers oder Stromgenerators (Kraftwerk, Solaranlage) gemessen in Watt [W]

P = U × I

1 W = 1 VA

Leistungsgarantie

Die Leistungsgarantie ist eine Haltbarkeitsgarantie mit der die Hersteller eine bestimmte Mindestleistung über einen bestimmten Zeitraum garantieren.

Diese Garantie geht weit über gesetzliche Gewährleistungsfristen hinaus.

Leitungsführung

Eine kurze Gleichstrom-Verbindung zwischen Solarmodulen und Netzeinspeisegerät minimiert Energieverluste.

Beim Neubau sollten mindestens drei Elektro-Leerrohre mit 50 mm Durchmesser vom Dach bis zum Keller geplant werden, oder noch besser ein Schacht.

Steht bei Nachrüstung kein solches Rohr und kein unbenutzter Kamin zur Verfügung werden die Leitungen vom Dach z.B. an der Außenwand hinter einem Regenrohr im Kabelkanal verlegt. Vom Wechselrichter ist zum Stromkreisverteiler oder zum Zählerkasten ein Wechselstrom-Kabel zu verlegen.

Auf dem Dach liegen die Kabel meist bis zu der Stelle wo sie in das Dach geführt werden frei über dem Dach, besser als mit UV-beständigen Kabelbindern werden Sie aber in den Montageprofilen oder sogar in Installationsrohren verlegt.

Leitungsverlegung

Eine sorgfältige Leitungsverlegung trägt auch zum Schutz vor induzierten Überspannungen bei. Es sollten keine großflächigen Schleifen gelegt werden, sondern Plus- und Minus-Strang sollten nah beieinander liegen.

Lithium

Lithium ist ein silberweißes, weiches Leichtmetall. Es ist bei Raumtemperatur das leichteste aller festen Elemente. Als typisches Metall ist es ein guter Strom- und Wärmeleiter.

Lithium hat an der Erdkruste einen Anteil von etwa 0,006 %. Es kommt damit etwas seltener als Zink und Kupfer sowie etwas häufiger als Zinn und Blei in der Erdkruste vor. Obwohl Lithium damit relativ häufig ist, ist seine Gewinnung durch die stärkere Verteilung schwierig.

Lithium gibt es in der Natur aufgrund seiner hohen Reaktivität nicht in elementarer Form. Es kommt in einigen Mineralien vor und Lithiumsalze kommen verbreitet auch in Salzlaugen, meist Salzseen, vor. Neben dem Bergbau ist die billigere Gewinnung aus Salzlaugen wichtig.

Größere Mengen Lithium werden mittlerweile für Batterien eingesetzt. Seit 2007 sind Primärbatterien und Akkumulatoren (Sekundärbatterien) das wichtigste Segment.

Elementares (in metallischer Form) Lithium entzündet sich an der Luft im flüssigen Zustand und als Metallstaub bereits bei Normaltemperatur. In wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Akkus kommen Lithiummetalloxide wie Lithiumcobaltoxid als Kathode und Graphit oder andere Lithiumionen einlagernde Verbindungen als Anode zum Einsatz.

 

 

Lithium-Ionen-Speicher

Lithium-Ionen-Akkumulatoren

Lithium-Ionen-Akkus sind nicht nur im Privatbereich stark im Vormarsch. Sie weisen im Vergleich zu Blei-Akkus höhere Energiedichten auf, versprechen wesentlich mehr Ladezyklen, haben durch die  Entladetiefe von bis zu 100% eine hohe nutzbare Kapazität sowie eine bis zu 20 Jahre prognostizierte Langlebigkeit der Akkus.

Um die Überhitzungsgefahr zu minimieren benötigen Lithium-Ionen-Speicher ein ausgeklügeltes Sicherheitssystem

  • Eine Steuerelektronik nimmt den Speicher vom Netz, wenn Grenzwerte überschritten, oder sonstige Fehler im System erkannt werden
  • Die Verwendung von Lithium-Eisen-Phosphat (LiFePO4) als Kathodenmaterial begründet Vorteile gegenüber einem herkömmlichen Lithium-Ionen-Akku
    • Sehr hohe Entladeströme möglich
    • Es wird kein Sauerstoff freigesetzt, dadurch kann es zu keiner Explosion kommen
    • Schnelle Ladezeiten
    • Höhere Leistung