Inbetriebnahme

… die erstmalige Inbetriebsetzung der Anlage nach Herstellung ihrer technischen Betriebsbereitschaft ausschließlich mit erneuerbaren Energien oder Grubengas; die technische Betriebsbereitschaft setzt voraus, dass die Anlage fest an dem für den dauerhaften Betrieb vorgesehenen Ort und dauerhaft mit dem für die Erzeugung von Wechselstrom erforderlichen Zubehör installiert wurde; der Austausch des Generators oder sonstiger technischer oder baulicher Teile nach der erstmaligen Inbetriebnahme führt nicht zu einer Änderung des Zeitpunkts der Inbetriebnahme. (EEG 2014)

Eine gründliche Erstkontrolle nach Checkliste sollte Voraussetzung für das Umlegen des Schalters sein, bevor das erste Mal Strom von Ihrem Dach ins öffentliche Netz fließt.

  • Inbetriebnahme durch Fachmann
  • Wetter
  • Prüfung des Solargenerators
  • Prüfung des Wechselrichters
  • Prüfung der Netzüberwachung
  • Unterschriften
  • Vollständige Dokumentation
  • Schaltplan
  • Einweisung in die Anlagenbedienung
  • Ablesen der Zählerstände

 

 

Indachsystem

Anstelle einer herkömmlichen Dacheindeckung werden die Solarmodule auf Höhe der Dachpfannen montiert. Zur Isolierung wird eine spezielle Unterspannbahn benötigt. Für ein Indachsystem sprechen oft ästhetische  Gründen und die Haltbarkeit wird positiv beeinflusst. Bei fachgerechter Hinterlüftung werden die wesentlich höheren Temperaturen an Indachsystemen gemildert, die zu Ertragseinbußen führen. Es eignet sich für Schrägdächer mit einer Dachneigung zwischen 20 Grad und 60 Grad.

Es gibt auch transparente Varianten für Kaltdächer.

Inselanlage

Photovoltaikanlage, die an kein Stromnetz angeschlossen ist (Off-Grid). Geeignet für Wohnwagen und Ferienhäuser ohne Netzanschluss. Ihr Einsatz verhilft netzfernen Regionen der Welt zu nachhaltiger wirtschaftlicher Entwicklung und Eigenversorgung. Mittels Batterien kann die produzierte Energie gespeichert und auch später verbraucht werden.

Inselbetrieb

Mit einer Photovoltaikanlage ist ein Inselbetrieb nur mit zusätzlichem Speicher und speziellem Wechselrichter möglich, die unabhängig vom Netz z.B. die Notstromversorgung  mit richtiger Frequenz und Spannung ermöglichen.

Es gibt bei Netzeinspeisegeräten Kombigeräte, die in Sekundenbruchteilen auf Inselbetrieb umschalten können, wenn ein Speicher angeschlossen ist.

Installation

Bis die PV-Anlage auf Ihrem Dach installiert wird, sind schon einige Planungsschritte abgeschlossen. Die Installation selbst umfasst grundsätzlich:

  1. Vorbereitung des Daches, Prüfen auf Sicherheit und Zustand
  2. Montage der Unterkonstuktion
    1. Befestigung von Dachhaken oder Befestigungsziegeln
    2. Schienensystem oder Klammern befestigen
  3. Montage der Module
    1. Verkabeln und vormontieren
    2. Auf die Schienen montieren
    3. Strangleitungen anschließen und zum Wechselrichter verlegen
  4. Wechselrichter (NEG) montieren und gleichstromseitig anschließen
  5. NEG wechselstromseitig anschließen
  6. Lampentest, Anmeldung beim Netzbetreiber
  7. Zähleranlage umbauen (Einspeisezähler zusätzlich oder gegen Zweirichtungszähler tauschen)
  8. Prüfung und Inbetriebnahme

Investition

Bei einer Photovoltaikanlage planen Sie eine Investition für Jahrzehnte. Lassen Sie sich nicht von schnellen Billigangeboten verleiten, sondern prüfen sorgfältig das Angebot und die ausführende Firma.

ISO 9001

ISO-Norm für Qualitätsmanagement. Sie legt international geltende Anforderungen an das Qualitätsmanagementsystem eines Unternehmens fest.

ISO–Zertifizierung

Zertifizierungsverfahren zum Nachweis der Einhaltung bestimmter Anforderungen an Managementsysteme. Unabhängige Zertifizierungsstellen wie beispielsweise TÜV, DEKRA oder Bureau Veritas vergeben diese zeitlich befristeten Zertifizierungen und kontrollieren unabhängig die Standards.