Überschusseinspeisung

Der von der Solarstromanlage erzeugte Strom steht direkt im Stromkreis des Hauses für den Betrieb aller angeschlossenen Verbraucher stromkostensenkend zur Verfügung. Nur der Überschuss, der gerade nicht direkt verbraucht wird und auch nicht gespeichert wird, wird ins Netzt gespeist und nach EEG vergütet.

Volleinspeisung

Überspannung

Spannungen, durch Fehlfunktion, z.B. durch Blitzeinschlag, die ein Vielfaches die Betriebsspannung übersteigen.

Durch indirekte Blitzeinwirkung, also durch Blitzeinschlag im Umkreis von 1 km entstehen in den umliegenden Stromkreisen (also auch im Solargenerator) Spannungen, die ein Vielfaches die Betriebsspannung übersteigen können und dadurch zu Schäden führen. Bypassdioden der Solarmodule werden dadurch nicht selten als erstes geschädigt, was zunächst unbemerkt bleiben kann.

Ein wirksamer Blitzschutz besteht aus innerem und äußerem Blitzschutz. Der innere Blitzschutz befindet sich im Hausstromverteiler und besteht aus Überspannungs- und Überstromableitern (Varistoren). Der äußere Blitzschutz sind Fang- und Ableitungseinrichtungen außen am Gebäude.

Die Wechselrichter sind mit einem grundlegenden Überspannungsschutz ausgerüstet.

Umweltbilanz

Eine Lebenszyklusanalyse (auch bekannt als Ökobilanz oder englisch Life Cycle Assessment) ist eine systematische Analyse der Umweltwirkungen von Produkten während des gesamten Lebensweges (from cradle to grave ‚von der Wiege bis zur Bahre‘) oder bis zur Wiederverwertung (from cradle to cradle ‚von der Wiege zur Wiege‘).

Zur Analyse gehören sämtliche Umweltwirkungen während der Produktion, der Nutzungsphase und der Entsorgung des Produktes, sowie die damit verbundenen vor- und nachgeschalteten Prozesse (z. B. Herstellung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe). Zu den Umweltwirkungen zählt man sämtliche umweltrelevanten Entnahmen aus der Umwelt (z. B. Erze, Rohöl) sowie die Emissionen in die Umwelt (z. B. Abfälle, CO2-Emissionen).

Umweltbilanz der Photovoltaikwirtschaft:

Gesichtspunkte wie die energetische Amortisation, ungiftiger Rohstoff Silizium, geschlossene chemische Kreisläufe, keine Emissionen während der Jahrzehnte währenden Betriebszeit, Sonne als unerschöpfliche, ungefährliche Primärenergiequelle, hohe Effizienz (die Ausbeute aus 1kg Silizium ist vergleichbar mit 1kg Uran), Wiederverwertung aller Bestandteile, Rücknahmegarantien mit komplettem Recycling, … führen in der Photovoltaikindustrie durchaus zu einer positiven Umweltbilanz from cradle to cradle.

Problematisch ist der Herstellungsprozess des hochreinen Siliziums, wo belastende Chemikalien – allerdings in geschlossenen Kreisläufen – eingesetzt werden. Und Aluminium gilt als äußerst umweltschädlich in der energieintensiven Gewinnung, allerdings ist es sehr gut recyclebar.

Module die vor Ort konfektioniert werden, haben eine bessere Umweltbilanz als fertige Module, die über weite Strecken aus Asien geholt werden. In der Energetischen Amortisationszeit macht das etwa ein ganzes Jahr aus.

Umweltmanagement

Die systematische Strategie eines Unternehmens, die von ihm verursachten Umweltauswirkungen zu reduzieren. Dabei werden ökonomische Verträglichkeit und ökologisches Wachstum miteinander vereint. Der Maßnahmenkatalog zur Umsetzung dieses Ziels enthält üblicherweise die Reduktion von schädlichen Emissionen, Abfallvermeidung, die Verwendung Erneuerbarer Energien, die Umweltrichtlinien des Unternehmens, ein Umweltaudit sowie Normen wie die ISO 14 001.